Wut

Als Mutter eines Kleinkindes werde ich des Öfteren damit konfrontiert: Wut. Die Gründe dafür sind unglaublich vielfältig und für mich oft gar nicht sofort ersichtlich. Nicht selten ist es der Fall, wenn etwas nicht so läuft, wie es die Gewitterhexe gern hätte, wenn sie etwas anderes will als ich. Normaler Kleinkindalltag.

Was mir in diesem Zusammenhang immer wieder auffällt: Kleine Kinder dürfen Gefühle nicht ausleben. Werden sie wütend aka „trotzig“ werden sie bestraft: in ein Zimmer sperren, vornehmlich das Kinderzimmer, etwas was versprochen war, wird nicht gemacht, es gibt keine Süßigkeiten und und und. Im Gegensatz dazu, ist Wut bei Erwachsenen fast schon was heroisches. Wut ist reinigend, Wut ausleben macht mutig, Wut energetisiert. Äh. Ja. Klar.

Was wirklich mutig ist: Sein Kleinkind durch seine Gefühle begleiten und bei ihm sein, wirklich nur bei ihm und nicht den Menschen, die vielleicht drum herum stehen. Dem Kind zeigen, dass es vollkommen in Ordnung ist, so stark zu empfinden und ihm helfen, einen Weg zu finden, damit umzugehen.

Was wirklich reinigt und glücklich macht: Wut ziehen lassen. Sie als Gefühl wahrzunehmen, aber auch gehen zu lassen, denn an Wut festhalten, verbraucht Energie und erschafft keine neue.

Und weil dieses Thema so präsent ist, werde ich eine Miniserie dazu auf dem Podcast machen. Dort erzähle ich Euch, dann, warum Wut an sich nichts schlimmes ist. Wie es bei uns so läuft, was uns hilft und was nicht. Gern könnt Ihr mir vorher Input geben, was Ihr gern mit drin haben wollt oder Fragen dazu stellen.

 

Bildquelle: Pixabay/Alexas_Fotos

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