Smoothie mit Erbsen und Spinat (und trotzdem nicht grün, aber mit Bildern)

Die Erbsen haben es mir echt angetan. Dem Hexlein auch, sie liebt Erbsen auch sonst und sammelt sie gezielt raus, wenn es welche als Beilage gibt (Kartoffel-Erbsen-Püree ist auch verdammt beliebt). Frisches Obst hatten wir natürlich im Haus und so gab es heute wieder einen leckeren Smoothie:

1 reife Mango

1 Handvoll Ballastoos

2 Handvoll TK Erbsen

1 Handvoll TK Spinat

5 Physalis

1 Nektarine

2 Kiwi

1 Handvoll TK Beerenmischung

2 Gläser Wasser (generell schadet bei diesen sehr ballaststoffhaltigen Mischungen mehr Wasser nicht, umso besser können die Ballaststoffe aufquellen)

Ergab dieses Mal 2 Gläser und 2 x 200 ml Quetschbeutel. Rucola hätte geschmacklich noch super rein gepasst, hatten wir aber gerade keinen da.

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Selbiger auch direkt in Aktion XD Das schöne an diesen Teilen ist, dass es dazu ein auslaufsicheres Ventil gibt. So kann das Hexlein damit rum spielen und dennoch kommt nichts raus. Den Deckel auf und zu machen ist hier grad total in.

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Warum eigentlich immer nur Salat oder Spinat?

Wenn ich Rezepte für grüne Smoothies lese, steht da meist was von Kopfsalat, Rucola oder eben Spinat. Und ich frage mich, warum eigentlich keine Erbsen? Erbsen sind die einzigen Hülsenfrüchte, die nicht gekocht werden müssen, denn sie enthalten, im Gegensatz zu Bohnen & Co. kein Phasin. Dieses wird nur durch Kochen zerstört, weswegen man Bohnen nicht roh essen kann. Junge Erbsen schmecken sehr süß, später dann eher bitter und mehlig, wenn der Zucker (sprich ein kurzkettiges Kohlenhydrat) in Stärke (ein lankettiges Kohlenhydrat) umgewandelt wurde. Giftig sind sie auch dann noch nicht. Dazu haben Erbsen eine hohe Dichte an wichtigen Nährstoffen, weswegen sie schon fast als Superfood bezeichnet werden können. Wie alle Hülsenfrüchte, enthalten sie sehr viel Proteine, aber auch Kalium, Magnesium und Phosphor sind in großen Mengen vertreten, neben Calcium und Natrium. Also gab es heute wieder einen grünen Smoothie, inklusive Erbsen:

3 Nektarinen

2 Aprikosen

1 Handvoll Ballastoos

1 (großes) Glas Wasser

1/2 Banane

1 Apfel

1 1/2 Handvoll TK Spinat

1 Handvoll TK junge Erbsen (oder frische aus dem Garten)

Ergibt 2 Gläser und 200 ml Quetschbeutel. Wer sich wundert, warum der Frucht-Joghurt-Smoothie mehr ergab: Reine Früchte, insbesondere Beeren, sind sehr wasserhaltig, ganz besonders Erdbeeren. Der Saft aus den Früchten liefert wesentlich mehr Flüssigkeit als das Glas Wasser im grünen Smoothie. Ausserdem enthielt der gestrige kein Getreide und damit keine Kohlenhydrate, die Flüssigkeit zum Aufquellen brauchen.

Diese kleine Nährstoffbombe kam wieder richtig gut an. Das Gewitterhexlein ist ja eifrig damit beschäftigt Laufen zu lernen. Dafür muss sie nicht nur Speicher anlegen, sondern auch die Muskeln aufbauen. Mit ein Grund, warum ich mich gerade etwas genauer damit auseinander setze (neben der dadurch entstehenden praktischen Anwendung meines Lernstoffes). Denn wer so aktiv ist wie sie und im Grunde immer in Bewegung ist, der muss auch ordentlich Nährstoffe zuführen. Auf die Weise klappts natürlich super. Dass Smoothies ordentlich eingespeichelt werden müssen, muss man ihr interessanterweise nicht sagen. Auch wenn sie sie aus dem Quetschbeutel saugen kann, „kaut“ sie sie dennoch immer durch, bevor sie schluckt. So, wie es sein sollte. Das zeigt doch mal wieder, wieviel Kinder schon von Natur aus wissen und später vergessen/abtrainiert bekommen.

Ich mache die Smoothies momentan am Nachmittag. So hat mein Mann noch was gutes, bevor er in die Nachtschicht geht und das Hexlein und ich was leckeres am Nachmittag. Reduziert den Schokoladenverzehr doch etwas (durch den aktuellen Schlafmangel brauche ich mehr Seelenstreichler-Energie 😉 ).

Rucola-Beeren-Smoothie

Gestern haben wir frische Erdbeeren gekauft. Ganz regional, das Feld ist bei uns ums Eck. Hätten auch selbst pflücken können, aber dazu war es uns doch zu warm (nächsten Sommer wäre das aber mit dem Hexlein zusammen sicher was). Und hier hatten noch Rucola übrig. Also sagte ich zu meinem Mann, dass wir daraus wieder einen Smoothie machen können. Er rümpfte die Nase, Rucola sei doch bitter, Erdbeeren aber süß. Nein, erwiderte ich, nicht wenn man die Stengel vorher entfernt, denn nur die sind bitter, der Rest eher nussig. Er blieb skeptisch und wurde heute dann eines besseren beleert.

2 Handvoll Erdbeeren

1 Handvoll Rucola

1/2 Handvoll TK Spinat

ca. 200g TK Beerenmischung

1/2 reife Banane

1 Handvoll Ballastoos

1 Glas Wasser

Alles gut durchmixen. Der Smoothie hat, wenn er fertig ist, eine schöne rotbraune Farbe. Richtig appetitlich.

Den Riesenunterschied zwischen Erdbeeren aus der Region und Erdebeeren, die erst noch „anreisen“ mussten, ist in der Qualität doch immens. Nicht nur geschmacklich, auch in der Haltbarkeit. Erdbeeren aus Spanien oder sonst wo sind mir schon innerhalb eines Tages im Kühlschrankgemüsefach verdorben. Bei unseren Erdbeeren von hier war, obwohl alle vollreif heute genau 1 mit einer kleinen braunen Stelle. Die habe ich natürlich sofort aussortiert (Erdbeeren stecken sich ja auf Grund ihres Wassergehalts sehr schnell gegenseitig an). Die TK Früchte/Gemüse sorgen für einen schöne kühle und sorgen für eine gewissen Cremigkeit (zusammen mit der Banane und den Ballastoos, die vor allem die Flüssigkeit ausbalancieren).

Mein Mann war vom Geschmack übrigens sehr begeistert. Der Rucola schmeckte herzhaft-nussig im Hintergrund heraus zwischen den ganzen Beeren. Das Gewitterhexlein fand ihn auch wieder total klasse.

Smoothie Time

Ich habe ja in der Schwangerschaft schon Smoothies zum Frühstück gemacht. War super für meinen Mann, der von der Nachtschicht kam, aber nichts essen wollte (aber Hunger hatte). Für mich super, weil die Variante so nicht so schnell auf den Blutzucker ging.

Nun steht das Gewitterhexlein total auf Quetschies. Und so schön die, grad schön kühl aus dem Kühlschrank, im Sommer (und beim Zahnen) sind, so teuer sind die guten ohne Zusätze auch. Aber es gibt ja zum Glück wiederbefüllbare Quetschbeutel und mit Smoothies wollte ich ohnehin wieder anfangen. Wir hatten noch eine reife Mango und tiefgefrorenen Spinat zuhause. Daraus musste sich doch was machen lassen. Unsere heutige Mischung zum Glück (reicht für 2 Gläser und ca. 200 ml Quetschbeutel):

1 reife Mango

1 (reife) Banane

1 Handvoll Ballastoos (Dinkelknabberei von Seitenbacher)

1 – 1 1/2 Handvoll TK Spinat

1 Glas Wasser

1 kleines Stück Ingwer, etwa so groß wie eine Walnusshälfte

1  Stengel frische Minze

Alles in den Standmixer und gut durchmixen bis die Farbe schön gleichmäßig und der Smoothie cremig ist.

Wie man sieht, es hat gemundet.

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