Metta Experiment 2.0 – Warum ich eine Übung überspringe

Die zweite Übung „Mit sich selbst Freundschaft schliessen“ lasse ich aus. Nicht aus Zeitmangel oder ähnlichem. Ich habe beim Üben gespürt, dass ich gerade gar keinen Bedarf daran habe, mich mit mir selbst anzufreunden. Es gab zwar nach der Geburt vom Gewitterhexlein eine Zeit, da habe ich das wirklich gebraucht. Da war ich mit mir so uneins, fühlte mich ganz kaputt, hatte keinen Kontakt zu mir selbst. In der Zeit hat es mir sehr geholfen mir selbst mit Metta Sätzen wieder Freundschaft anzutragen. Jeden Abend beim Einschlafstillen, habe ich mir diese Sätze gesagt: Möge ich frei von Gefahr sein. Möge ich körperlich und geistig gesund sein. Möge ich glücklich sein. Möge ich frei durchs Leben gehen. Immer wieder, verbunden mit meinem Atem, während das Gewitterhexlein einschlief. Nach und nach spürte ich eine Veränderung in mir. Es war, als ginge in mir eine Tür wieder auf. Es war ein großartiges Gefühl, zu spüren, wie langsam alles wieder zusammen wuchs. Ein Gefühl, das bis heute nachwirkt.

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