Eingewöhnung – Fazit zweite Woche

Nun ist auch schon die zweite Woche rum. Gut, sie war durch den Feiertag etwas kürzer, aber dadurch nicht weniger anstrengend. Diesmal mehr fürs Hexlein, als für mich. Auch wenn ich erkältet bin. Meine Erkältung ist am Abklingen, dafür läuft der Hexe die Nase. Mei, es gibt schlimmeres. Wie die Erzieherin so schön meinte, das haben alle Kinder bei diesem Wetter. Würd mich auch irgendwie wundern, wenn nicht. Die kleinen Nasen sind ja doch noch empfindlicher.

Es läuft weiterhin wirklich gut. Mittlerweile bleibt sie anderthalb Stunden ohne mich. Ich bin bis zum Frühstück dabei, dann verlasse ich den Gruppenraum. Das Hexlein lässt sich schnell ablenken. Auch erforscht sie den Gruppenraum morgens immer mehr, immer wieder mit Abstechern zu mir. Diese sind aber weniger wirklicher Rückzug, denn es juckt sie wirklich spielen zu gehen und ich sage ihr immer, dass sie sich frei bewegen kann und mit allem spielen darf, „wie zuhause“. Zu den Erzieherinnen hat sie langsam Vertrauen, lässt sich wickeln und tragen.

Wenn ich an der Garderobe sitze und warte, dann juckt es mich schon spionieren zu gehen. Nicht, weil ich mir Sorgen mache, sondern weil ich neugierig bin. Das Hexlein hat offenbar Vertrauen, sonst würde sie die komplette Krippe zusammen brüllen. Sie kommt aber immer mehr an, fängt mittlerweile beim Frühstück an zu brabbeln, baumelt mit den Beinen und mampft munter vor sich hin. Wir frühstücken zwar zuhause, allerdings steht sie momentan so um halb 6 auf, Frühstück in der Krippe gibt es um viertel vor 9, da hat sie dann nach Straßenbahnfahrt, Spielen und Morgenkreis natürlich wieder Hunger. Die Erzieherinnen finden toll, dass sie schon mit dem Löffel essen kann.

Heute hat sie rausgefunden, wie sie eine der Figuren auf die Kugelbahn setzen muss, damit sie runter rollt. Und vor Begeisterung ganz laut Gequietscht. Wie gesagt, sie kommt immer mehr an. Das freut mich, denn es zeigt mir einmal mehr, dass die Zeit einfach reif ist.

Comments

  1. Ah. Hat den Vorteil, dass man morgens nicht unter Zeitdruck steht. Das hilft sicher bei der Eingewöhnung. Der erste Herbst/Winter bei der Tagesmutter brachte viiiele Infekte….im Monatsrythmus.

    1. Ja, wir können gaaanz in Ruhe los machen, wobei ich nix dagegen hätte, wenn sie bis halb 7 schlafen würde. Selbst dann könnte sie noch in Ruhe frühstücken, weil ich eine Bringzeit von viertel nach 8 anpeile. Bisher waren wir immer früher da, meistens kurz nach 8. Muss sich halt auch erstmal einspielen. Ich bereite abends alles so weit vor, dass wir nur frühstücken, anziehen und los gehen müssen. Mal sehen, die Woche war die Hälfte der Gruppe nicht da, wir sind bisher nur erkältet.

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