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Ein Nachtrag zum gestrigen Beitrag…

Ich schiebe es mal auf die Stilldemenz. Denn irgendwie fehlt da die Hälfte, wie mir gestern dann im Bett mal so auffiel.  Der Grund, warum ich den Beitrag eigentlich geschrieben habe, war ein Gespräch mit meiner Nachbarin. Die Dame ist etwas älter, hat selbst eine erwachsene Tochter und nimmt für uns immer Pakete an. Man kennt sich also. Hat sich auch sehr gefreut, als die Schwangerschaft mitbekommen hat. Jedenfalls eben jene Nachbarin fragt immer, ob ich noch stille, die Maus noch satt wird und wie sie denn schläft. Nun sind solche Fragen im Web, nicht nur in sozialen Medien, sondern auch in etlichen Blogs als die absoluten Aufregerfragen deklariert. Ich freue mich jedes Mal. Denn ich spüre,  dass sie nicht meint, dass man nicht länger als 4 Monate stillen sollte. Es ist ein Nachfragen, ob es gut geht, sie weiss ja von unseren Anfangsschwierigkeiten mit Intensivstation und allem. Ich höre deutlich die Botschaft hinter diesen Fragen und freue mich darüber, denn gleichzeitig signalisiert sie uns so auch, dass sie uns unterstützen würde, sollte mal etwas sein.

Es ist mit diesen, wie mit allen anderen Fragen und Aussagen. Man muss genau hinhören, die feinen Untertöne und Worte zwischen den Worten. Denn nur dann kann man die eigentliche Botschaft verstehen und angemessen reagieren.  Doch hierzu müssen wir achtsam sein. Womit wir dann wieder bei dem wären, was ich gestern schon schrieb: Gute Kommunikation kann nur eine achtsame sein.

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