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Die wohl schlechteste Mutter von allen

Bin vermutlich ich.

Mein Baby darf frei spielen, wie es möchte. Es wird nicht dauerbespaßt, wir spielen miteinander, wenn sie uns dazu auffordert.

Mein Baby muss nichts üben, alles, was es lernt, lernt es von sich aus. Egal, ob es ums Drehen, Krabbeln oder Laufen lernen, das Trinken aus Flasche/Becher oder Essen geht. Sie erlernt ihre Fähigkeiten so, wie sie diese braucht.

Mein Baby lebt nicht in einer sterilen Umgebung, hat direkten Kontakt zu Haustieren (die sich auch so langsam an das begeisterte Quietschen gewöhnen). Es darf mit den Händen und auch beim Spielen essen, wenn Bewegung mal wieder wichtiger ist als still halten.

Mein Baby wird getröstet. Immer, wenn anwesend von uns beiden. Egal was ist, egal welche „Kleinigkeit“.

Es gibt keine generellen Verbote, wenn sie etwas nicht machen soll, erklären wir ihr warum. Ein „Nein“ fällt bei uns sehr selten.

Wir gehen respektvoll miteinander und den Tieren, die mit uns leben, unseren Lebensmitteln und unseren Wohngegenständen um.

Mein Baby darf sich so bewegen und ruhen, wie es will. Wir pressen es nicht in vorgegebene Abläufe, das meiste hat sich bisher von allein eingespielt.

Wir lassen uns nicht bevormunden, nehmen keine Aussagen einfach so hin, besonders nicht, wenn Weißkittel der Ansicht sind alles pathologisieren zu müssen. Wir lassen uns auch nicht erpressen (entsprechende Maßnahmen werden eingeleitet).

Wir sind schon verdammt schlechte Eltern.

 

 

(Der Frust musste grad einfach raus.)

5 thoughts on “Die wohl schlechteste Mutter von allen

    1. Die Frage hab ich mir kurzzeitig tatsächlich gestellt. Wenn sich eine Ärztin, die ein Baby 5 Min.im Jahr sieht, erdreistet a) negativ zu beurteilen (wobei sie Werte falsch eingetragen hat) und dann b) versucht mit Drohungen (Jugendamt) einen zu unnützen Kontroll- und Blutuntersuchungen zu zwingen (die Kleine wurde bereits nach der Geburt auf Stoffwechselkrankheiten getesten), dann kommt man kurzzeitig ins Zweifeln.

      1. Ja voll, es ist traurig, dass die heutigen „Authoritätspersonen“ (in unserer Krankheitskultur sind das leider Ärzte) weder verständnisvoll noch allwissend sind. Wenn ich nicht gerade Angina hatte, bekam ich auf meine medizinischen Belange nie eine hilfreiche Antwort, eigentlich hat oft nur die Krankschreibung hilfreich, sodass ich mich auf mich selbst konzentrieren konnte.
        Beim Hörnchen war es bis jetzt ähnlich.
        Nicht unterkriegen lassen, du lebst mit deinem Kind, Mediziner können höchstens beraten.
        MfG toe

        1. Nein, ich lass mich nicht unterkriegen. Ich bin nur stinksauer, was sich eine solche Person einbildet wer sie ist (und denkt das Jugendamt da missbrauchen zu können). Wir nehmen der ganzen Sache gleich mal den Wind aus den Segeln, indem wir Montag mit dem JA selbst sprechen. Beschwerde an die Krankenkasse gabs schon, Ärztekammer folgt. Vom Rechtsschutz lassen wir das auch noch prüfen. Ist nicht so, dass man sich solchen Verhaltens nicht erwehren kann. Hat sogar mein Mann verstanden, nachdem ich ihn dann aus seiner Panikwolke bekommen hab (und nebenbei noch mein zahnendes Baby beruhigt hab. Das Leben ist doch schön 😉 ).

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