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Alles zu seiner Zeit

Es zeigt sich mal wieder, dass man manchmal einfach nur abwarten, weiter machen wie bisher und den Dingen seinen Lauf lassen. Beharrlich sein in seiner Entscheidung.
Denn mein Baby hat mal wieder bewiesen, alles kommt, wenn die Zeit reif ist. Von meinen Problemen mit Stillen und Zufüttern hatte ich bereits geschrieben und auf, wie ich es für mich akzeptieren konnte. In den letzten Wochen wurde zunächst die Menge, die sie zusätzlich wollte um die Hälfte weniger, ohne, dass sich etwas an der Länge der Stillmahlzeit etwas geändert hätte. Ich hatte zunächst Sorge, ihr würde die Milch nicht mehr schmecken oder sie hätte keine Lust aus der Flasche zu trinken. Mir fiel auch auf, dass sie beim Stillen mit den Stillhütchen immer wieder das Gesicht beim Anlegen verzog, als würde sie die Hütchen eklig finden. Während der Hitze der letzten Woche wollte sie natürlich sehr viel an die Brust. Was anders war, war, dass sie immer erst gegen Abend etwas zusätzlich wollte. Den Tag über war sie so zufrieden. Vor ein paar Tagen passierte etwas, womit ich gar nicht mehr gerechnet habe: von einer Minute auf die andere lehnte sie die Stillhütchen ab! Schob die Brustwarze mit Hütchen einfach mit der Zunge aus dem Mund. Ein eindeutigeres Zeichen kann man nicht geben. Also habe ich das Hütchen weg getan und versucht sie ohne anzulegen. Und siehe da, es klappte. Klar, es ging nicht ganz ohne Hilfe, meine Brustwarzen und Brüste sind nicht grad klein, aber das war mir in dem Moment egal. Auch, dass wir einiges an Übung brauchen werden, bis es ganz ohne Autsch-Momente klappt, aber es gibt hierfür ja genug Möglichkeiten sich Linderung zu verschaffen.
Dies beweist jedoch eins: Man kann nichts erzwingen. Alles geschieht dann, wenn die Zeit dafür da und wir dafür bereit sind.

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