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A clear cut

Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich umziehe. Mittlerweile habe ich 10 Umzüge hinter mir (kleinere Zwischenaufenthalte und die Internatszeit nicht eingerechnet, dann wären es 13). Bevor ich nach Irland ging habe ich schon recht viel ausgeräumt und meinen Hausstand reduziert.
Dieses Mal gehe ich noch weiter. Alles was ich nicht noch wirklich haben will, wird verkauft oder, sofern ich es nicht verkaufen kann, gespendet oder fliegt am Ende dann auf den Sperrmüll. Ich will unser Gepäck so leicht wie möglich machen, so wenig wie möglich mitnehmen. Das reduziert die Umzugszeit und Kosten, wenn wir dann endlich irgendwann eine Wohnung haben.
Das heisst auch, dass ich vieles endgültig abschliessen muss und auch kann. Alte Hefte mit Gedichten, Tagebücher und so weiter. Alles kann weg, ich habe die Erinnerungen im Kopf und im Herzen, ich brauche sie nicht mehr in aufgeschriebener Form. Ich kann vieles los lassen. Wenn die Zeichen schon so sehr auf Veränderung stehen, dann sollte man dieser auch den entsprechenden Raum zur Entfaltung einräumen.

18 thoughts on “A clear cut

  1. Wow, ich könnte das nicht.
    Gerade an Geschriebenem oder selbst gemachten Alben hänge ich zu sehr.
    Ich blättere aber auch oft darin, in meinem Leben.

    1. Muss sein, es ist einfach zuviel. Und da wir eventuell auf wesentlich weniger QM wohnen werden, kann es einfach nicht mit. Hab ohnehin nichts davon an meiner Vergangenheit zu hängen.

      1. Da würde ich (also für mich persönlich jetzt) lieber alle meine Schuhe wegschmeißen
        Das ist auch immer meine grösste Angst: Das die Bude abbrennt und all meine sichtbar gemachten Erinnerungen futsch sind.
        Scheiss auf Einrichtung… aber die Sachen… Ich würde sterben.

        Wieviel m2 habt ihr denn jetzt?

        1. Ach ne, ich habs alles im Kopf und im Herzen. Und vieles gibt mir auch einfach nichts mehr. Warum dann mitschleppen? Sachen sind mir noch unwichtiger XD
          Aktuell 92 qm mit Balkon. Das ist in Franken teilweise nicht bezahlbar. Und wir müssen bedenken, dass ich in Hartz4 falle und dann ist so eine Wohnung eh zu „groß“ (zweckse Miete durch Amt etc.).

          1. Was Mieten angeht, ist es eh echt pervers.
            Wir hatten damals echt Glück und haben für 105m2 mit riesigem Garten 695 gezahlt. Allerdings auch auf nem Kaff; in der Stadt haben wir das gleiche für 57m2 Uralt-Bau gezahlt.

            Oh, ok… Dürft ihr da nur eine bestimmte m2 Anzahl haben sonst Bezuschussen die nicht oder wie läuft das?

          2. Ne bestimmte QM-Größe und eine bestimmte Kaltmiete sollten nicht überschritten werden. Nicht einfach. Wobei es ja dann auch wieder ans Gehalt meines Mannes gekoppelt ist. Mag nicht dran denken.

            Garten wäre ein Traum. Vielleicht irgendwann mal einen anmieten.

          3. Oha, das hört sich in der Tat etwas tricky an.
            Ich habe keinen Plan, deswegen frage ich jetzt mal so blöd:
            Wird dass aufs Gehalt Deines Mannes „angerechnet“ oder wird Hartz4 dann für Dich separat gerechnet?

          4. Ja, bei Hartz4 werden die Einkommen aller Mitbewohner eingerechnet (sprich ein Teenie, der sich was dazu verdient, wird mit angerechnet), nachzuweisen, dass man nur eine WG ist und nix miteinander zu tun hat weiter, ist sehr schwer. Wobei wir auf dem Dorf auch tolle große Wohnungen gesehen haben für relativ wenig Geld. Wir müssen einfach schauen. Alles nichts halbes und nichts ganzes.

          5. Ok… puh.
            Dann drücke ich mal die Daumen, dass ihr etwas findet, wo ihr euch auch wohlfühlt und was nicht nur „zweckmäßig“ ist. ✊

  2. Wow toll!!! Ich muss auch unbedingt ausmisten und Dinge endgültig mal aus unserem Haushalt verbannen. Ich müsste auch mal den Kleiderschrank ausmisten… durch die Schwangerschaft passen mir die Sachen irgendwie nimmer so wie früher…

    1. Schrank ausmisten müsste ich auch noch. Allerdings sind wir jetzt bald 4 Tage allein, da weiss ich noch nicht, ob ich dazu komme.

        1. Ach die Hexe macht schon ganz gut, was ihr sagt. Problem ist eher, dass ich bei passendem Wetter mit ihr auch raus will (und muss). Ist eher ein Zeitfaktor.

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